Von der Orchidee zum Gewürz

Die Vanille ist ein Gewürz, das aus den fermentierten Kapselfrüchten ( “Schoten”) verschiedener Arten der  Orchidee- Gattung Vanilla gewonnen wird .Der Name stammt von dem französischen  vanillle ab. Vanille in Stangenform wird auch als” Königin der Gewürze” bezeichnet. Die Orchidee ist eine Kletterpflanze die 20-30m hoch an den Baumstämmen im  Regenwald  wächst Die Blätter sind dick und die Blüten normalerweise Gelb oder Gelbgrün. Sie leben nur 24 Stunden und öffnen sich nur 2 Stunden vor Sonnenaufgang, wo sie dann auch Bestäubt werden müssen.  Sie blühen erstmals nach 3 Jahren nachdem sie gepflanzt wurden.

Sie bilden erst Vanilleschoten , wenn sie nicht höher wachsen können. Darum baut man Holzgerüste im Unterwald des Regenwaldes, um sie nach unten zu zwingen.  Dadurch entstehen auch Erdwurzeln und nicht nur Luftwurzeln, beide sind nötig , damit die Pflanze Schoten bildet.

Es gibt 110 Arten, von denen 15 aromatische Kapseln liefern, die man als Vanilleschoten bezeichnet. Die wichtigste Art für die erzeugung von Vanilleschoten ist die Gewürzvanille (Vanilla  planifolia)  Diese stammt ursprünglich aus Mexico und Mittelamerika, wird heute aber überwiegend auf  Madagaskar, Reunion (früher Ile Bourbon genannt, daher der Name Bourbonvanille)und anderen Inseln des Indischen Ozeans angebaut.

Leider gibt es sehr viele Kindersklaven in den Vanilleplantagen , Kinder im alter von 6-7 Jahren werden zur Arbeit gezwungen , kommen nie zur Schule, erhalten keine Ausbildung und bleiben lebenslänglich Sklaven. Der hohe Preis der Vanille kommt nicht dem armen Vanillefarmer zu Gute. Viel  Vanille wird unreif aus den Plantagen geklaut und künstlich im Ofen gebräunt. daher gibt es die trockenen und nicht sehr nach Vanille schmeckenden Vanilleschoten im Handel.

Im Handel wird die Vanille als Bourbonvanille und mexikanische  Vanille angeboten. Neben der Gewürzvanille  sind nur noch die  Tahiti-Vanille (vanilla tahitensis) und die Guadeloupe-Vanille  (vanilla pompona) von kommerzieller Bedeutung.

Die Tahiti-Vanille wird im südpazifischen Raum angebaut, unterscheidet sich von der Gewürzvanille jedoch im Aroma.

Die Tahiti-Vanille enthält weniger Vanillin, aber andere Substanzen , die den Schoten ein blumiges Aroma verleihen und in der Parfumeindustrie geschätzt werden.

Die  Guadeloupe-Vanille stammt aus Mittelamerika und wird heute  kommerziell auf den Westindischen Inseln angebaut und in der Parfumeindustrie angewendet.

Geschichte:

Als cacixanatl (aztekisch), etwa “tiefgründige Blume” wurde Vanille in Mexico schon lange vor der Ankunft der Europäer geschätzt.

Eine Legende erzählt , das die Totonaken eines Teil ihres Tributs in Vanille abliefern mussten. Die Totonaken waren auch lange das einzige Volk, das um den Vanilleanbau wusste. Die Region  Veracruz am Golf von Mexico gilt noch heute als die Wiege der Vanille.

1822 brachten die Franzosen sie nach La Reunion, hier musste die Blüte künstlich bestäubt werden, da die natürlichen Bestäuber wie der Kolibri oder eine besondere Biene auf  Le Reunion nicht existierten.

Fiji

Auf  Fiji wächst die Bourbon-vanille. Sie wird von einer Biene aber auch von Hand bestäubt, um genug Schoten zu erzeugen. Hier gibt es keine Kindesklaven, die erwachsenen Frauen aus unserem Dorf und aus dem Nachbardorf planzen und produzieren die Vanilleschoten für uns. Wir bezahlen sie direkt nach der Ernte, wir kennen sie alle persönlich und wissen auch wo die Pflanzen sind.

Unsere Hoffnung ist, das wir durch unseren Nachhaltigen Anbau und Verkauf eine Plantage im Regenwald von Namau (Fiji)  anlegen können. Diese Plantage soll von den Frauen aus den Dörfern gewartet werden und sie somit selbständig machen. Sie verdienen jetzt ihr eigenes Geld und ihr Wissen über den Anbau von Vanille haben sie von ihren Grossmüttern.

Fiji ist nirgendswo als Anbaugebie für Vanille bekannt, aber die Bourbon-Vanille Schote von hier ist bis zu 24 cm lang , sehr reich an Vaniilin und wiegt 3-10gr.

Es dauert 9 Monate bevor die Vanille-Schote zum Verkauf angeboten werden kann. 5 Monate muss sie wachsen , bei der Ernte ist leicht  bräunlich an der Spitze, jetzt muss sie fermentiert werden und in der Sonne vorsichtig getrocknet werden. Das vorsichtige trocknen in der Sonne , nur einige stunden pro Tag, sorgt dafür, das Vanillin gebildet wird.   Ein langer und mühsamer prozess, sie muss gehegt und gepflägt werden wie ein Baby um die Spitzenqualität , die wir wünschen zu erreichen.  Eine  Vanilleschote muss glänzen und weich und biegsam sein. Unsere Frauen sind sehr Gewissenhaft und Stolz  darauf , dass es ihnen gelungen ist eine solche  Qualität zu erreichen.

Und wir sind Stolz auf sie. Stolz darauf das sie uns zugehört haben und sich in diese neue  Aufgabe hineingestürzt haben . .Alzu oft wurden sie von den Weissen schlecht behandelt  haben aber dennoch uns vertraut und uns in ihrer Mitte aufgenommen als neue Familienmitglieder.

Wir verkaufen nicht nur die Schoten sondern auch  Vanillezucker , den wir aus den nicht so schönen Schoten und  Bio-rohzucker herstellen. Zucker und Schote werden zusammen gahackt, bis ein feines Pulver entsteht. Bei uns wird alles verwendet, wir Denken und leben Nachhaltig.

Haben sie noch Fragen, bitte wenden sie sich an uns und wir werden alles Gewissenhaft beantworten.

Falls sie lust auf eine Reise nach Fiji haben um sich selbst bei unseren Frauen umzusehen, dann nehmen wir sie gerne mit.  Unsere Kakaofarm können sie dann auch besuchen.

Melden sie sich bei uns , dann erfahren sie mehr über Abreise und Preis.

Von der Orchidee zum Gewürz

Die Vanille ist ein Gewürz, das aus den fermentierten Kapselfrüchten ( “Schoten”) verschiedener Arten der  Orchidee- Gattung Vanilla gewonnen wird .Der Name stammt von dem französischen  vanillle ab. Vanille in Stangenform wird auch als” Königin der Gewürze” bezeichnet. Die Orchidee ist eine Kletterpflanze die 20-30m hoch an den Baumstämmen im  Regenwald  wächst Die Blätter sind dick und die Blüten normalerweise Gelb oder Gelbgrün. Sie leben nur 24 Stunden und öffnen sich nur 2 Stunden vor Sonnenaufgang, wo sie dann auch Bestäubt werden müssen.  Sie blühen erstmals nach 3 Jahren nachdem sie gepflanzt wurden.

Sie bilden erst Vanilleschoten , wenn sie nicht höher wachsen können. Darum baut man Holzgerüste im Unterwald des Regenwaldes, um sie nach unten zu zwingen.  Dadurch entstehen auch Erdwurzeln und nicht nur Luftwurzeln, beide sind nötig , damit die Pflanze Schoten bildet.

Es gibt 110 Arten, von denen 15 aromatische Kapseln liefern, die man als Vanilleschoten bezeichnet. Die wichtigste Art für die erzeugung von Vanilleschoten ist die Gewürzvanille (Vanilla  planifolia)  Diese stammt ursprünglich aus Mexico und Mittelamerika, wird heute aber überwiegend auf  Madagaskar, Reunion (früher Ile Bourbon genannt, daher der Name Bourbonvanille)und anderen Inseln des Indischen Ozeans angebaut.

Leider gibt es sehr viele Kindersklaven in den Vanilleplantagen , Kinder im alter von 6-7 Jahren werden zur Arbeit gezwungen , kommen nie zur Schule, erhalten keine Ausbildung und bleiben lebenslänglich Sklaven. Der hohe Preis der Vanille kommt nicht dem armen Vanillefarmer zu Gute. Viel  Vanille wird unreif aus den Plantagen geklaut und künstlich im Ofen gebräunt. daher gibt es die trockenen und nicht sehr nach Vanille schmeckenden Vanilleschoten im Handel.

Im Handel wird die Vanille als Bourbonvanille und mexikanische  Vanille angeboten. Neben der Gewürzvanille  sind nur noch die  Tahiti-Vanille (vanilla tahitensis) und die Guadeloupe-Vanille  (vanilla pompona) von kommerzieller Bedeutung.

Die Tahiti-Vanille wird im südpazifischen Raum angebaut, unterscheidet sich von der Gewürzvanille jedoch im Aroma.

Die Tahiti-Vanille enthält weniger Vanillin, aber andere Substanzen , die den Schoten ein blumiges Aroma verleihen und in der Parfumeindustrie geschätzt werden.

Die  Guadeloupe-Vanille stammt aus Mittelamerika und wird heute  kommerziell auf den Westindischen Inseln angebaut und in der Parfumeindustrie angewendet.

Geschichte:

Als cacixanatl (aztekisch), etwa “tiefgründige Blume” wurde Vanille in Mexico schon lange vor der Ankunft der Europäer geschätzt.

Eine Legende erzählt , das die Totonaken eines Teil ihres Tributs in Vanille abliefern mussten. Die Totonaken waren auch lange das einzige Volk, das um den Vanilleanbau wusste. Die Region  Veracruz am Golf von Mexico gilt noch heute als die Wiege der Vanille.

1822 brachten die Franzosen sie nach La Reunion, hier musste die Blüte künstlich bestäubt werden, da die natürlichen Bestäuber wie der Kolibri oder eine besondere Biene auf  Le Reunion nicht existierten.

Fiji

Auf  Fiji wächst die Bourbon-vanille. Sie wird von einer Biene aber auch von Hand bestäubt, um genug Schoten zu erzeugen. Hier gibt es keine Kindesklaven, die erwachsenen Frauen aus unserem Dorf und aus dem Nachbardorf planzen und produzieren die Vanilleschoten für uns. Wir bezahlen sie direkt nach der Ernte, wir kennen sie alle persönlich und wissen auch wo die Pflanzen sind.

Unsere Hoffnung ist, das wir durch unseren Nachhaltigen Anbau und Verkauf eine Plantage im Regenwald von Namau (Fiji)  anlegen können. Diese Plantage soll von den Frauen aus den Dörfern gewartet werden und sie somit selbständig machen. Sie verdienen jetzt ihr eigenes Geld und ihr Wissen über den Anbau von Vanille haben sie von ihren Grossmüttern.

Fiji ist nirgendswo als Anbaugebie für Vanille bekannt, aber die Bourbon-Vanille Schote von hier ist bis zu 24 cm lang , sehr reich an Vaniilin und wiegt 3-10gr.

Es dauert 9 Monate bevor die Vanille-Schote zum Verkauf angeboten werden kann. 5 Monate muss sie wachsen , bei der Ernte ist leicht  bräunlich an der Spitze, jetzt muss sie fermentiert werden und in der Sonne vorsichtig getrocknet werden. Das vorsichtige trocknen in der Sonne , nur einige stunden pro Tag, sorgt dafür, das Vanillin gebildet wird.   Ein langer und mühsamer prozess, sie muss gehegt und gepflägt werden wie ein Baby um die Spitzenqualität , die wir wünschen zu erreichen.  Eine  Vanilleschote muss glänzen und weich und biegsam sein. Unsere Frauen sind sehr Gewissenhaft und Stolz  darauf , dass es ihnen gelungen ist eine solche  Qualität zu erreichen.

Und wir sind Stolz auf sie. Stolz darauf das sie uns zugehört haben und sich in diese neue  Aufgabe hineingestürzt haben . .Alzu oft wurden sie von den Weissen schlecht behandelt  haben aber dennoch uns vertraut und uns in ihrer Mitte aufgenommen als neue Familienmitglieder.

Wir verkaufen nicht nur die Schoten sondern auch  Vanillezucker , den wir aus den nicht so schönen Schoten und  Bio-rohzucker herstellen. Zucker und Schote werden zusammen gahackt, bis ein feines Pulver entsteht. Bei uns wird alles verwendet, wir Denken und leben Nachhaltig.

Haben sie noch Fragen, bitte wenden sie sich an uns und wir werden alles Gewissenhaft beantworten.

Falls sie lust auf eine Reise nach Fiji haben um sich selbst bei unseren Frauen umzusehen, dann nehmen wir sie gerne mit.  Unsere Kakaofarm können sie dann auch besuchen.

Melden sie sich bei uns , dann erfahren sie mehr über Abreise und Preis.